Transparente, finanzierbare Politik mit Weitblick
Die Freie Wählergemeinschaft Vorbach–Oberbibrach–Höflas steht für eine ehrliche, nachvollziehbare und verantwortungsvolle Kommunalpolitik. Unser Anspruch ist klar: Entscheidungen müssen finanziell tragfähig sein, offen kommuniziert werden und die Zukunft unserer Gemeinde langfristig sichern.
Ehrlicher Blick auf die finanzielle Lage
Die wirtschaftliche Situation der Gemeinde Vorbach hat sich seit 2022 spürbar verschlechtert. Die lokale Industrie befindet sich aktuell in einer schwierigen Phase, andere ortsansässige Unternehmen haben bereits wesentliche Teile ihrer Wertschöpfung in andere Kommunen verlagert. Die Folge: sinkende Gewerbesteuereinnahmen, die sich deutlich auf die finanzielle Leistungsfähigkeit unserer Gemeinde auswirken werden.
Gerade in dieser Lage ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den vorhandenen Mitteln unerlässlich.
Investieren – aber mit Augenmaß
Vorbach verfügt über eine gewachsene Infrastruktur, die erhalten, gepflegt und betreut werden muss. Gleichzeitig stehen große Projekte an: der Neubau des Feuerwehrhauses, die Offene Ganztagsschule in Oberbibrach sowie das Millionenprojekt Hochwasserschutz im Ortsteil Oberbibrach, das dem Schutz von Menschen und Eigentum dient.
Diese Vorhaben sind wichtig – sie müssen jedoch kosteneffizient geplant, transparent priorisiert und solide finanziert werden. Weitblick bedeutet für uns: Nicht alles gleichzeitig, sondern das Richtige zur richtigen Zeit.
Transparenz statt Zahlenspiele
Ein zentrales Problem der vergangenen Jahre ist der Mangel an finanzieller Transparenz. In den letzten Bürgerversammlungen wurden von Bürgermeister Dr. Alexander Goller keine konkreten Zahlen zu Aufwendungen und Erträgen der einzelnen Kostenstellen (z. B. Bauhof, Dorfladen, Personal, Investitionen) oder zu den Rücklagen der Gemeinde genannt. Stattdessen standen detaillierte Baupläne – etwa zur Sanierung der Bahnbrücke – im Mittelpunkt, obwohl dies ein Projekt der Deutschen Bundesbahn ist, die Gemeinde ist hier nicht zuständig. Zudem waren in einigen Gemeinderatssitzungen keine Vertreter oder Vertreterinnen der Presse anwesend.
Wir sagen klar:
Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, wie es um die Finanzen ihrer Gemeinde steht. Wirtschaftliche Kennzahlen müssen verständlich aufbereitet und offen kommuniziert werden – insbesondere in Bürgerversammlungen. Zudem muss künftig umfassend die Presse über die Sitzungen und Vorgänge in der Gemeinde Vorbach informiert werden.
Stärkung des Gemeinderats
Auch die Arbeitsweise im Gemeinderat muss sich ändern. Sitzungen sind derzeit häufig geprägt von langen Vorträgen des Bürgermeisters und kurzfristig während der Sitzung formulierten Beschlussvorlagen. Eine sachliche, gründliche Beratung wird so unnötig erschwert.
Die FWG steht für:
- eine frühzeitige, umfassende Vorbereitung der Gemeinderatssitzungen,
- die rechtzeitige Bereitstellung aller relevanten Unterlagen für die Gemeinderätinnen und Gemeinderäte,
- klar formulierte Beschlussvorlagen, die bereits mit der Ladung zur Sitzung vorliegen.
Keine Alleingänge mehr
Teure Investitionsentscheidungen dürfen nicht im Alleingang getroffen werden. Es darf nicht wieder passieren, dass Gemeinderat und Bürgerinnen und Bürger erst aus der Zeitung von wichtigen Projekten erfahren. Der Gemeinderat ist das zentrale Entscheidungsorgan unserer Gemeinde – und muss diese Rolle auch tatsächlich ausüben können.
Unser Versprechen
Die FWG Vorbach–Oberbibrach–Höflas setzt sich ein für:
- transparente Information statt Intransparenz,
- finanzierbare Entscheidungen statt kostspieliger Alleingänge,
- eine starke Rolle des Gemeinderats statt hektischer Beschlüsse,
- eine Politik mit Weitblick – für heute und für kommende Generationen.
So verstehen wir transparente, finanzierbare Politik mit Weitblick!