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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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Zugspitze 2014

Kaiserwetter auf der Zugspitze

Vorbach. Würde man nur den Gesetzen der Statistik folgen, so wäre es ein wenig aussichtsreiches Unterfangen gewesen, die Zugspitze im Sommer 2014 in der Erwartung eines klaren Gipfelblickes zu erklimmen. An etwa zwei Drittel aller Tage vermeldete die Wetterstation auf dem höchsten deutschen Berg dichten Nebel. Nicht so, als die 19köpfige Wandergruppe aus Vorbach und Umgebung am vergangen Sonntag die Zugspitze erreicht: Von morgens bis abends lacht den Wanderern strahlender Sonnenschein.

Zum zweiten Mal nach 2003 macht sich eine Vorbacher Gruppe der Freien Wähler, diesmal  unter der Leitung  von Eduard Stopfer, auf den Weg zur Zugspitze. Bei der Anreise am ersten Tag hängen noch dichte Wolken über Garmisch-Partenkirchen, wo die 18 Erwachsenen und der 13jährige Valentin am Olympiastadion ihre Tour beginnen. Der Weg durch die atemberaubende Partnachklamm beinhaltet keine besonderen Gefahrenstellen, die Route gilt als der einfachste, aber auch als der weiteste Weg zur Zugspitze. Bis zur Reintalangerhütte (auf 1366 m über dem Meeresspiegel), wo das Nachtquartier bezogen wird, werden in viereinhalb Stunden 620 Höhenmeter bewältigt, eine ideale Route zum Einlaufen am ersten Tag. Die vom Alpenverein bewirtschaftete Hütte ist in dieser Nacht mit 120 Personen voll belegt, eben auch, weil für den folgenden Tag beste Wetterprognosen vorliegen.

Den Abend verbringen sie in der Hütte, dicht aneinander gedrängt, bei Essen und Trinken, im geselligen Gespräch und beim Kartenspiel. Die unguten Erinnerungen an übelst schnarchende

Matratzennachbarn bei der letzten Tour bewegen sie, den Hüttenabend etwas in die Länge zu ziehen, aber um 22.30 Uhr ist dann eben doch Bettruhe. Der Hüttenwirt hatte für die große Vorbacher Gruppe ein Doppelzimmer mit Matratzenlagern auf zwei Ebenen reserviert - und, die Gruppe ist auch hier sehr diszipliniert - das Schnarchen im Raum ist dann sehr niedrig dosiert - kein Vergleich mit 2003. Was wiederum nicht bedeutet, dass sie deswegen gut geschlafen hätten. Einige behaupten am frühen Morgen - geweckt wurden sie durch hausgemachte bayerische Hüttenmusik - kein Auge zugemacht zu haben.

Am Morgen des zweiten Tages - nach einem sehr ausgiebigen Gruppenfrühstück - sind die Bergwanderer früh auf den Beinen. Das Gelände wird nun deutlich anspruchsvoller, bis zur Knorrhütte sind es in nur zwei Stunden weitere 680 Höhenmeter. Hier macht die Gruppe nochmals eine Rast, der sichtlich nicht sonderlich  geforderte Valentin drängt als erster zum Weitergehen. Alle Teilnehmer – Adolf,der Älteste in der Gruppe, ist immerhin schon 73 Jahre alt- aktivieren nochmals alle verfügbaren Kraft- und  Energiereserven, denn für die letzten drei Stunden wird in den Bergführern eine „schwarze Route“ angekündigt. Am Zugspitzplatt (2576 m) nehmen einige - mit den Kräften jetzt wirklich am Ende, aber zugleich stolz auf das Erreichte - die Gletscherbahn zum Gipfel. Das Gros der Teilnehmer beißt sich in die letzten knapp 400 Höhenmetern hinein, am Ende ist das Felsgelände mit Drahtseilen gesichert, der Gipfelgrat ist leicht vereist, jeder Schritt will gut gesetzt sein, dann ist es geschafft.

Oben endlich angekommen, sind alle Teilnehmer glücklich, die persönliche Herausforderung erfolgreich bewältigt zu haben, um gleichzeitig nochmals festzustellen, dass man es mit einer der drei Seilbahnen auch einfacher hätte haben können, um den höchsten Gipfel in 2962 m zu erreichen. Hunderte von Touristen sind an diesem Tag nach oben gekommen, auf der Zugspitze herrscht dichtes Gedränge. Viele der Seilbahnfahrer sorgen dafür, dass es für die Bergwanderer auf dem Weg zum Gipfelkreuz zu längeren Wartezeiten kommt. Dies kann die Freude der Teilnehmer der Vorbacher Wandergruppe über das erfolgreiche Unternehmen aber nicht im Geringsten mindern.

Mit der Zahnradbahn geht, es nach kurzem Aufenthalt oben auf dem Plateau, über den Eibsee zurück ins Tal und von dort - nach einer kurzen Rast in Eschenlohe - mit den Autos zurück in die Oberpfalz bzw. nach Oberfranken.

P.S. Auf der Webcam hat man einen wunderbaren Blick über das Zugspitz-Panorama, exakt vom 17. August - und zum Vergleich die vielen Nebelbilder im 180-Tage-Rückblick .

 

Eduard Stopfer

 

 

Die Planungen

Im Sommer 2003 waren wir mit einer größeren Gruppe erstmals auf der Zugspitze.  Wir waren damals sehr angetan von der zweitägigen Tour hinauf zur höchsten Erhebung Deutschlands.

Jetzt gibt es eine Neuauflage. Am 16./17. August 2014 werden wir erneut die Besteigung der Zugspitze angehen. Samstags morgens mit dem Auto nach Garmisch, von dort hinaus zur Reintalangerhütte, dort die Übernachtung auf Matrazenlagern. Früh morgns dann weiter bis zum Gipfel. Nachmittags mit der Zugspitzbahn zurück nach Garmisch und mit dem Auto wieder nach Hause.

Insgesamt werden 17 Personen an der Tour teilnehmen.

Die Übernachtung auf einem Matrazenlager in der Reintalangerhütte kostet 22 €. Die Teilnehmer zahlen diesen Betrag im voraus an.

Bei zu großer Nachfrage versuchen wir, weitere Plätze auf der Reintalangerhütte zu reservieren. Die Entscheidung, wer letztendlich teilnehmen kann, bleibt der Vorstandschaft vorbehalten.

Impressionen vom Weg zum Gipfel