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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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Jakobsweg 2009

 

 

 

Mit der Muschel durch Nordbayern

 

Der Weg ist das Ziel.

Wer sucht, findet viel.

Der Weg ist das Ziel,

und Gott ist mit im Spiel.

(aus dem Musical: Der Weg nach Santiago; Siegfried Fietz)

 

 

05.07.09. Der Jakobusweg als berühmteste europäische Wanderstrecke mit dem Apostelgrab in Santiago de Compostela als Ziel erfreut sich von Jahr zu Jahr zunehmender Beliebtheit. Auch in Deutschland sind Jakobuspilger auf einem immer dichter werdenden Netz an Jakobuswegen unterwegs. War es letztes Jahr der Jakobusweg im Hohen Fichtelgebirge zwischen Marktschorgast und Creußen, so war jetzt der Oberfränkische Jakobusweg zwischen Pegnitz und Nürnberg die nächste Etappe, die eine vierzehnköpfige Gruppe von Jakobuswanderern aus Vorbach, Oberbibrach und Schlammersdorf in Angriff nahm.

Unter der Führung von Robert Biersack und Eduard Stopfer ging es am ersten Tag gleich hinter Pegnitz durch den westlichen Veldensteiner Forst hinüber nach Betzenstein. An der Burgruine Wildenfels erreichten die Jakobspilger den höchsten Punkt auf der Strecke zwischen Bayreuth und Nürnberg. Die Ost-West-Überquerung der Fränkischen Alb führte über Hiltpoltstein bis nach Gräfenberg. Dieser Ort, der in den letzten Monaten nicht immer durch positive Schlagzeilen in den Medien präsent war, bot den erschöpften Wanderern nach 32 km das hochwillkommene Übernachtungsquartier, aber erst, nachdem der Gedankenaustausch mit anderen Jakobspilgern und das fast schon traditionelle Wirtshaussingen mit Gerd Retzer einen anstrengenden, aber doch gelungenen Tag abrundeten.

 

 

 Am nächsten Tag war zunächst der Gipfel des Eberhardsberges zu erklimmen. Der Teufelstisch, ein Sandsteinfelsen in Tischform, lud dann zur ersten Tagesrast ein. Auf dem Weg über Igensdorf und Steinbach passierte die muntere Gruppe idyllische Waldwege und beschauliche Dörfer. Bei hochsommerlichen Temperaturen bot die Waldgaststätte am Kreuzweiher eine willkommene Erfrischung und zugleich Stärkung für das letzte Teilstück nach Kalchreuth.

Am Bahnhof angekommen, waren weitere 21 km erfolgreich bewältigt. Für die letzte Etappe bis Nürnberg zogen es die Jakobspilger dann vor, die komfortable Gräfenbergbahn zu testen. Mit dem Pendolino kamen die Wanderer am späten Nachmittag schließlich wohlbehalten am Ausgangsort in Pegnitz an.

Nach Überzeugung aller Teilnehmer bietet dieses Stück des Jakobsweges eine ausgezeichnete Möglichkeit für eine Naherholung, fast  vor der Haustür. Der Wunsch der Beteiligten, auf diese Weise weitere Abschnitte des Jakobswegs in Franken zu erkunden, wird sicher in naher Zukunft in die Tat umgesetzt werden. Die Fortsetzung könnte von Nürnberg über Heilsbronn Richtung Rothenburg o.d. Tauber führen.

 P.S. Von Nürnberg sind es dann noch ca. 2600 km bis Santiago de Compostela ...