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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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Volksbegehren G8

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

in der Zeit vom 3.07. – 16.07. können Sie durch Ihre Unterschrift beim Volksbegehren „Mehr Zeit zum Lernen! – Mehr Zeit zum Leben!“ Ihren Beitrag dazu leisten, dass es in Bayern zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums kommt. Seit zehn Jahren wehren sich Schüler, Eltern und Lehrer vehement gegen die auf acht Jahre verkürzte Schulzeit an den Gymnasien. Nun besteht die wohl einmalige Gelegenheit,  das Gymnasium so zu verändern, dass es den Bedürfnissen und Möglichkeiten der  jungen Menschen gerecht wird.

 

Um der Öffentlichkeit das G8 als Erfolgsmodell verkaufen zu können, haben die politisch Verantwortlichen und die Bürokraten im Kultusminsiterium immer wieder versucht, nachzubessern und die größten Konstruktionsfehler dieses Schulmodells zu beheben: Lehrpläne wurden mehrfach „entschlackt“, Stundentafeln wurden wiederholt verändert, kurzfristig die Notenhürden angepasst (um so die Zahl der durchgefallenen Schüler zu vermindern). Zuletzt wurde, um übergroße Belastungen in den Jahrgangsstufen 8 – 10 zu verringern, das sog. „Flexibilisierungsjahr“ eingeführt – das Ergebnis ist niederschmetternd: Obwohl die dafür nötigen Lehrerstunden eine große finanzielle Belastung des Bildungshaushalts zur Folge haben, sind bayernweit nur wenige Hundert Schüler bereit, davon Gebrauch zu machen.

 

Unsere 15-17jährigen Gymnasisasten haben heute bis zu 37 Wochenstunden Unterricht, müssen darüberhinaus ihre Hausaufgaben machen, Referate und Projekte vorbereiten und für eine Vielzahl von Prüfungen und Vergleichstests lernen. Ein geregeltes Famileinleben ist vielerorts nicht mehr möglich, die Quote der psychsich kranken Jugendlichen ist stark zunehmend.

 

Während man in anderen Bundesländern bereits wieder zum G9 zurückgekehrt ist oder den Willen dazu erklärt hat, geht in Bayern der Streit weiter. Erst durch das am 3. Juli beginnende Volksbegehren ist neue Bewegung in die Diskussion gekommen. Die Freien Wähler fordern dabei eine Wahlmöglichkeit zwischen G8 und G9. Dies ist nicht der Weisheit letzter Schluss – zumal viele kleinere Gymnasium nicht in der Lage sein würden, beide Schulformen parallel zu betreiben. Und dennoch ist es wichtig, innerhalb der Eintragungsfrist von  nur zwei Wochen seine Unterschrift zu leisten: Ein Scheitern des Volksbegehrens würde von der Mehrheit im Landtag vermutlich als Zufriedenheit mit dem gegenwärtigen G8 gleichgesetzt werden. Dann wäre  es wenig wahrscheinlich, dass sich in den kommenden Jahren die gewünschten und dringend notwendigen Veränderungen einstellen werden. Und dann ist das G8 auf vermutliche sehr lange Zeit festgeschrieben – mit Folgen, an denen noch Ihre Kinder und Enkelkinder zu leiden haben werden.

 

Deshalb bitten wir Sie: Schaffen Sie mit Ihrer Unterschrift beim Volksbegehren die Voraussetzung dafür, dass die Missstände an den Gymnasien endlich ein Ende finden. Bei einem erfolgreichen Volsbegehren kann die Staatsregierung innerhalb von drei Monaten einen Gegenentwurf vorlegen (hier hat der Bayerische Philologenverband ein weithin akzeptiertes Modell in die Diskussion gebracht, hier könnten auch die positiven Aspekte wie etwa Intensivierungsstunden des aktuellen G8 Eingang finden). Und erst dann würde endgültig in einem Volksentscheid daürber abgestimmt, welches Bildungsmodell künftig in bayerischen Gymnasien gelten soll.

 

Unsre Bitte: Gehen Sie zum Volsbegehren und motivieren Sie viele Ihrer Bekannten dazu, es Ihnen gleich zu tun. Die Hürde von über 800 000 Unterschriften ist hoch, aber sie ist zu schaffen. Sie tun es für Ihre Kinder und Ihre Enkel.

 

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26.01.2014. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung haben die Freien Wähler nun die erforderlichen 25 000 Unterschriften erreicht. Damit hat das Volksbegehren zur Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums die erste wichtige Hürde geschafft.

Inzwischen  hat auch der mächtige Philologenverband, die größte Interessensvertretung der bayerischen Gymnasiallehrer, der Staatsregierung in Sachen Bildungspolitik die gelbe Karte gezeigt.

Der Philologenverband - er gilt eigentlich als regierungsfreundlich - forderte im Dezember 2013 nun ebenfalls die Wiedereinführung des neunjährigen Gymnasiums. Trotz vieler Nachbesserungsversuche der Staatsregierung hat sich das G8 als Fehlkonstruktion erwiesen. Der letzte Joker von Bildungsminister Spaenle, das sog. Flexibilisierungsjahr, wird kaum registriert. Viele Schulen melden absolute Fehlanzeige, wenn sie nach der Anzahl der Schüler gefragt werden, die dieses freiwillige Wiederholen in Anspruch nehmen.

Von Schülern und Eltern gibt es seit 2003 nicht enden wollende Proteste gegen diese Verkürzung der Schulzeit. Unsere Schüler sind in einem nicht vertretbaren Maß überfordert, in der Mittelstufe sind es bis zu 36 Wochenstunden in der Schule - und dann kommen noch Hausaufgaben, Referate, Präsentationen, Vorbereitungen für Prüfungen u.v.a.m. dazu.

Die Freien Wähler in Bayern wollen ein Volksbegehren, das den Schülern die Wahlfreiheit zwischen G8 und G9 lässt. Die Erfahrung anderer Bundesländer zeigt, dass in diesem Fall mehr als 90 % sich wohl für das G9 entscheiden würden.

Bleibt festzuhalten: Das achtjährige Gymnasium wird befürwortet vom Staatsminister Spaenle und vom Mininsterpräsidenten. Es wird abgelehnt

- von den Schülern

- von den Eltern

- von den Lehrern

Horst Seehofer hat im vergangenen Herbst nach der Landtagswahl eine "Koalition mit den Bürgern" ausgerufen. Wie könnte die nun hier aussehen?

Hier finden Sie weitere Infos des Landesverbandes!