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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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4. März 2008: Schwarzer Wahltag für die Christsozialen

Vorbach (edo). Von Politikverdrossenheit keine Spur: 88 Prozent der 829 Wahlberechtigten, darunter zahlreiche Jungwähler, gingen in der Gemeinde Vorbach zu den Urnen. Während bereits nach kurzer Zeit das Resultat der Bürgermeisterwahl feststand (63,31 Prozent für Amtsinhaber Werner Roder von den Freien Wählern), mussten sich die zahlreichen Interessierten in den überfüllten örtlichen Gaststätten und Vereinsheimen lange gedulden, bis am Sonntag endlich auch die Stimmzettel der Gemeinderatswahl ausgezählt waren.

Kurz vor Mitternacht wurde das Ergebnis verkündet: Sieben Sitze für die Freien Wähler (zwei mehr als bisher) und fünf für die CSU (einer weniger) lautet das künftige Kräfteverhältnis im Gemeinderat.Vier Debütanten erhielten neben acht amtierenden Räten das Vertrauen der Bevölkerung. Auch zwei Frauen sind wieder darunter. Jüngster Mandatsträger ist der 40-jährige Peter Stickling (CSU), "Alterspräsident" mit 58 Jahren Willibald Hofmann (FWG). Sechs Räte kommen aus Oberbibrach, fünf aus Vorbach, einer vom Weiler Grün.

Rundum glückliche Gesichter sah man bei den Freien Wählern. Neben der Bestätigung des Bürgermeisters Werner Roder - gleichzeitig auch Stimmenkönig der Gemeinderatswahl mit 888 Kreuzchen - gewann die Wählergruppierung zwei Sitze hinzu. Sie verfügt nun über sieben Mandate. Die amtierenden Räte Schatz, Stopfer, Hofmann und Retzer werden verstärkt durch Konrad Schweiger, dem 2002 nur eine einzige Stimme für den Einzug in den Gemeinderat fehlte, FWG-Vorsitzender Manfred Plößner und "Geheimfavoritin" Angelika Thurn.  Die Oberbibracherin verbuchte auf Anhieb sensationelle 609 Stimmen. Ein auch für sie "total unerwarteter " Erfolg.

Betretene CSU-Gesichter

Wenig Grund zur Freude gab es bei der CSU. Zwar erreichte Gemeinderat Peter Sticling respektable 811 Stimmen. Dennoch mußte die Union ein Mandat abtreten und verfügt nur noch über fünf Sitze. Einziger CSU-Neuling ist im neuen Gremium Ortsvorsitzender Herbert Habermann. Der 27-jährige Matthias Keck aus Oberbibrach erhielt bei seinem Debüt 409 Stimmen und ist erster CSU-Nachrücker. Bei den Freien Wählern gilt dies für Dominik Eckert (24 Jahre, Oberbibrach) mit 392 Stimmen. Beide feierten in harmonischer Eintracht ihre Ergebnisse.

"Mit zwei zusätzlichen Sitzen hat bei uns niemand gerechnet", bekannte Manfred Plößner. Der FWG-Vorsitzende ist sich der Verantworung bewusst: "Wir werden das in uns gesetzte Vertrauen der Bevölkerung auf jeden Fall zurückzahlen." Als Grund für die enorme Resonanz vermutet er die "vernünftige Sachpolitik der vergangenen Jahre" wie auch die erneute Kandidatur des "Stimmen-Magneten" Roder. Seiner Mannschaft attestierte er eine ausgezeichnete Leistung im Wahlkampf.

"Mehr erhofft" hatte sich Herbert Habermann. Angesichts der Überzahl der Freien Wähler im Gemeinderat hegt der CSU-Ortsvorsitzende Zweifel, ob in Zukunft "eine sinnvolle Politik betrieben werden könne. Er hoffe darauf, dass nicht parteipolitische Interessen, sondern die Zusammenarbeit im Vordergrund stehen wird. Manfred Plößner signalisierte Bereitschaft, mit der CSU "vernünftig" zu kooperieren.

Jugend hält zusammen

Beide zeigten sich positiv überrascht von der großen Wahlbereitschaft der jungen Leute und dem damit verbundenen guten Abschneiden der jungen Kandidaten. Habermann:" Das verdient hohe Anerkennung." Man merke deutlich, dass die Jugend zusammenhalte, ergänzte Plößner.