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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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11. Mai 2017: Der Vorgänger ist der Nachfolger

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„Zurück zu den Wurzeln“ heißt es für Manfred Plößner (vorne, zweiter von links), der nach seinem Rückzug als Vorsitzender des Kreisverbandes nun wieder an der Spitze des Ortsverbandes Vorbach-Oberbibrach-Höflas steht, dem er bereits bis 2008 vorangestanden hatte. Er folgt dabei auf Eduard Stopfer (hinten rechts), der das Amt seitdem bekleidete. Plößner, der somit Vorgänger und zugleich Nachfolger Stopfers ist, sagte, er werde die Wählergemeinschaft mit viel Herzblut und Leidenschaft zur Kommunalwahl 2020 führen.



Oberbibrach. (edo) Mit einer neuen Führungsmannschaft geht die Freie Wählergemeinschaft Vorbch-Oberbibrach-Höflas in die kommenden drei Jahre. Zum neuen Vorsitzenden wurde Kreisrat Manfred Plößner gewählt. Eduard Stopfer hatte nach neun Jahren als erster Vorsitzender auf eine erneute Kandidatur verzichtet.

In seinem Rechenschaftsbericht skizzierte Stopfer das Vereinsgeschehen im vergangenen Jahr. Er verwies auf mehrere Sitzungen der Vorstandschaft und erwähnte den Festabend zum 20. Dienstjubiläum von Bürgermeister Werner Roder. Die Freien Wähler organisierten im Rahmen des übergemeindlichen Kinderferienprogramms eine Fahrt in den Wildpark nach Mehlmeisl und zur Katharinenburg in Wunsiedel mit einer Vorführung der Falknerei. Die alljährliche Wanderung führte auf eine Etappe des Goldsteigs zwischen Marktredwitz und Friedenfels. Der Silvesterlauf wurde bereits zum neunten Mal unter der Regie von Robert Biersack und einem eingespielten Team durchgeführt. Mit mehr als 270 Teilnehmern wurde der Vorjahreswert erneut getoppt. Der Erlös der Veranstaltung – bestehend aus Spenden der Teilnehmer, eine Antrittsgebühr wird weiterhin nicht erhoben – wurde mit der Hängematte und der Jugendabteilung des FC Vorbach an zwei Vereine weitergeleitet, die sich im Gemeindebereich in besonderer Weise um die Förderung von Familien, Kindern und Jugendlichen verdient machen. Im Frühjahr habe man mit einer Mannschaft an der Gemeindekegelmeisterschaft teilgenommen. In den vergangenen Monaten habe man drei neue Mitglieder gewinnen können, aktuell habe die Freie Wählergemeinschaft 59 Mitglieder.

Das Kerngeschäft einer Wählergemeinschaft, so der scheidende Vorsitzende, sei die politische Arbeit im Gemeinderat. Der Bürgermeister versuche, zusammen mit den sechs Räten der Freien Wähler und den Kollegen der CSU-Fraktion die Lebensbedingungen für alle Bürger der Gemeinde stetig zu verbessern. Da die Gemeinde inzwischen vollständig entschuldet sei, seien inzwischen auch wieder Investitionen zur Verbesserung der Infrastruktur realisierbar. Die größten Projekte im laufenden Jahr waren die Breitbandversorgung für den kompletten Gemeindebereich und die Fertigstellung des Dorfladens. Auch beim Erwerb von neuen Grundstücken zur Erschließung von Bauland seien Fortschritte gemacht worden. Schließlich habe sich die Gemeinde in einem vom gesamten Gemeinderat einstimmig erfolgten Grundsatzbeschluss zur Errichtung eines Wohngebäudes im Rahmen des Sozialen Wohnungsbaus festgelegt. Zu diesem Zweck wurde ein altes leerstehendes Wohngebäude im Dorfkern erworben. Die Nachfrage nach gut bezahlbaren Wohnungen sei im Gemeindebereich ungebrochen. Letztlich würden auch die örtlichen Vereine von der finanziellen Konsolidierung der Gemeinde profitieren: seit einigen Jahren können wieder freiwillige Leistungen für die Jugendförderung gewährt werden.

„Zur Mitte der Wahlperiode muss sich eine Wählergemeinschaft auch daran messen lassen, inwieweit die Ziele die aus dem Kommunalwahlkampf 2014 realisiert werden konnten“, betonte Stopfer. Die damaligen Wahlziele unter dem Motto „Vorbach 2020“ umfassten zwölf Bereiche, unter anderem die Beseitigung der Engstelle im Bereich der Ortsdurchfahrt in Vorbach, der Radwegebau von Oberbibrach nach Speinshart und die Errichtung eines Dorfladens. Die Nachfolgenutzung für das Gelände um das ehemalige Lagerhaus könne nun angedacht werden, nachdem der Abriss des Gebäudes zeitnah erfolgen soll. Auch das Thema „Ausbau des Biberbachs“ werde allmählich konkretisiert, da erstmals Mittel für einen Planungsauftrag in den Gemeindehaushalt eingestellt werden.
Insgesamt, so Stopfer, könne es dem Vorbacher Gemeinderat innerhalb der sechsjährigen Legislaturperiode gelingen, elf der zwölf Wahlziele anzugehen oder bereits abzuschließen. Lediglich bei der Gewinnung eines Allgemeinarztes für die Gemeinde dürfte mittelfristig kein Erfolg zu vermelden sein. Dennoch könne man mit diesen Ergebnissen mehr als zufrieden sein, lautete sein Fazit: Man wolle gerne an dem gemessen werden, was man vor der Wahl versprochen hat. Dies verstehe man als gesunden Wettstreit um die besten politischen Konzepte.

Innerhalb des Gemeinderates sei bei den Wahlen im Jahr 2020 ein großer Umbruch zu erwarten, da viele der langjährigen Gemeinderäte wohl nicht erneut kandidieren und damit auch Verantwortung an die jüngere Generation abgeben. Bereits im Mai 2016 habe durch die Übernahme eines Mandats durch Sebastian Pittner (FWG) eine Verjüngung des Gemeinderates stattgefunden.

Eduard Stopfer brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass man im kommunalen Gremium und innerhalb der Gemeinde wieder stärker auf das Verbindende in allen Gemeindeteilen achte: „Eine kleine Gemeinde mit 1000 Einwohnern könne nur Bestand haben, wenn man miteinander versuche, die Lebensbedingungen in allen Ortsteilen zu verbessern.“



FWG-Mann der ersten Stunde

Oberbibrach. (edo) Kassenwart Erich Biersack berichtete von einer soliden finanziellen Lage mit einem kleinen Überschuss im abgelaufenen Jahr. Der Mitgliedsjahresbeitrag könne weiterhin bei fünf Euro verbleiben. Abschließend dankte Stopfer mit Robert Biersack einem FWG-Mann der ersten Stunde. Seit Gründung des Vereins zu Beginn der 80er Jahre stand er bei den Freien Wählern in der Verantwortung. Nach nunmehr 35 Jahren in der Vorstandschaft wolle auch er Platz für Jüngere machen. Zweite Bürgermeisterin Angelika Thurn dankte dem langjährigen Vorsitzenden für seine Arbeit für die FWG sowie allen, die in der Vergangenheit Verantwortung übernahmen oder künftig Verantwortung übernehmen.

Bei den Neuwahlen wurde Manfred Plößner (Oberbibrach) einstimmig zum ersten Vorsitzenden gewählt. Sein Stellvertreter ist Werner Roder (Vorbach). Das Amt des Kassenwarts wird weiterhin von Erich Biersack wahrgenommen, die Schriftführung übernimmt Christian Friedrich (Vorbach), bisher Petra Seemann. Als Beisitzer wird die Vorstandschaft ergänzt von Angelika Hörl (Höflas), Dominik Eckert, Martin Kräml und Evelyn Schmid (alle Oberbibrach) sowie Micha Heinz, Christian Müller, Petra Seemann und Eduard Stopfer (alle Vorbach). Die Vorstandschaft wird komplettiert durch die FWG-Gemeinderäte. Zu Kassenprüfern wurden Tobias Pittner und Gerd Retzer bestimmt. Somit sind wieder alle drei Gemeindeteile im Gremium vertreten.


Manfred Plößner betonte, dass der FWG-Ortsverband aus seiner Sicht einer der erfolgreichsten im Landkreis sei und dies solle unter seiner Führung auch so bleiben. Er versprach, die Wählergemeinschaft mit viel Herzblut und Leidenschaft voranzubringen und in die Kommunalwahl 2020 zu führen.