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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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3. Januar 2015: Silvesterlauf ein Renner

Vorbach (ewt). 31. Dezember, minus ein Grad, halb zehn morgens – die perfekte Zeit zum Entspannen, mal richtig Ausschlafen oder in Ruhe Frühstücken. Aber nicht in Vorbach, denn dort fand zum siebten Mal der jährliche Silvesterlauf statt. Zu den 160 Angemeldeten kamen noch über 60 spontane Läufer dazu. Die beiden Veranstalter Eduard Stopfer und  Robert Biersack dachten nicht, dass die Zahl vom vorherigen Jahr nochmal übertroffen wird. Bei diesem Lauf geht es nicht um Gewinnen, sondern nur um den Spaß. Es gibt weder Startgeld noch Siegerehrung, denn es ist eine reine Hobbyveranstaltung.

„Vor acht Jahren haben wir das zu fünft für uns alleine ausprobiert,“ erzählt Stopfer Eduard: „Im nächsten Jahr haben wir Flugblätter verteilt und waren schon 60 Mann. Es wurden immer mehr, letztes Jahr waren wir über 200.“ Im 500 Mann Dorf ist man so viel Betrieb auf einmal kaum gewohnt: Ein Wirrwarr aus roten T-Shirts, schwarzen Leggins, neongrünen Pullis, blauen und roten Laufschuhen  und kunterbunten Mützen herrschte am Mittwoch in der Umgebung des Gemeindezentrums. Der Winter und die Kälte konnten niemanden etwas anhaben: Einfach eine Leggins unter die kurze Laufhose und man ist bestens ausgerüstet. Zwischen 9.30 und 10 Uhr treffen sich die Teilnehmer, nicht wenige kommen aus Bayreuth, Eschenbach, Grafenwöhr, Speichersdorf, Weiden, Pressath, Asbach oder Diesfurth. Kurz gesagt kommen Läufer aus einem Umkreis von 50 Kilometern.
„Die Auswärtigen sind jetzt schon da, die Einheimischen kommen dann die letzten fünf Minuten,“ erklärt Stopfer Eduard lachend. Manche kommen sogar schon angejoggt. Frauen und Männer, Kinder und Senioren, auch einige Hunde – eine bunte Mischung machte sich auf den Weg durch eine besondere Winterkulisse. Schneebedeckte Felder und Wege, ein weißer Himmel und Winterbäume wie aus Bilderbüchern. „Heuer haben wir extra Schnee bestellt, das Wetter passt, die Temperatur passt,“ begrüßt Organisationschef Robert Biersack die Jogger und Walker. Zwei Strecken waren geplant: Eine fünf Kilometer und eine acht Kilometer lange. Wer mehr laufen will, kann die Strecken miteinander kombinieren. „Dann laufen wir doch vier Mal die Fünfer Strecke,“ schreit ein älterer Mann aus der Gruppe. Mit dem Startsignal „Auf geht’s, los, start ma“  ging es vorbei an den Fußball- und Tennisplätzen in den Wald hinein. Nach einen Anstieg bis zum Wasserhochbehälter kommt dann eine längere Flachpassage und kurz vor dem Waldende ein Schmankerl, denn hier haben Heiner Schatz und Johann Bräutigam ihre Verpflegungsstation. „Da kommt schon wieder einer, wo haben sie denn die alle ausgelassen,“ wunderten sich die Verpfleger schmunzelnd. Bei Schokolade, Salzstangen, Plätzchen, Spekulatius, Kräuter- und Pfefferminztee, Wasser, Glühwein und Schnaps gibt es hier nach etwa drei Kilometern Gelegenheit zum Durchatmen und gemütlichen Plausch. „Ich bin fertig, ich bleib hier.“, „Wenn ihr das schon extra aufgebaut habt, kann ich nicht einfach vorbei.“, „Mmm lecker lecker.“, „Pause, dehnen, ausruhen.“ - Wie kann man da bloß widerstehen? Dann geht es aber direkt weiter: die kürzere, fünf Kilometer, Route verläuft zum „Frankenweiher“, die längere, acht Kilometer Route geht am Weiler Grün vorbei, runter nach Oberbibrach und dann auf dem Radweg zurück nach Vorbach. Die besonders Fitten und Motivierten machten sich gleich ein zweites Mal für die 13 und 16 Kilometer auf. „Entschuldigung, wo ist das Ersatzteillager? Neue Lunge oder so was könnte ich jetzt gebrauchen,“ schnauft einer nach dem Lauf. Ein Ersatzteillager gibt es noch nicht, aber eine Werkstatt, im Saal des Gemeindezentrums. Dort wurde während des Silvesterlaufs auch gelaufen. Die fleißigen Helferinnen deckten die Tische, kochten Suppe, servierten Leckereinen. Bei Obst, Lebkuchen, Nussecken und Suppe, Tee und Glühwein konnten sich die Läufer wieder stärken. Die After-Run-Party war wieder ein absoluter Renner.

Interviews:

Andreas Dötsch (rechts) aus Speichersdorf und Simon Bruschke (links) aus Weidenberg sind die acht Kilometer natürlich ohne Pause gelaufen. „Wir haben uns nicht mal angemeldet, wir haben das gestern spontan entschieden und sind einfach just for fun mitgelaufen.“ Trainiert haben die beiden Fußballer natürlich nicht. „Hätten wir trainiert, wären wir doch allen davon gelaufen.“

Moritz Dötsch (links), Simon Seitz (mittig) und Andreas Merkl (rechts) sind die Vertreter der D-Jugend in Tremmersdorf. „Unser Trainer hat uns das an der Weihnachtsfeier vorgeschlagen. Die anderen hatten keine Lust, wir sind mitgelaufen.“ Wie die ganz Großen sind auch sie die acht Kilometer gelaufen und das ohne Pause – da hat sich das ganze Fußballtraining auf jeden Fall gelohnt.

Philipp Nickl (links) und Peter Helldörfer (rechts) nutzten den Silvesterlauf gleich als Trainingseinheit. „Da wir eh schon ständig Lauftraining machen, haben wir uns gedacht machen wir hier auch mit.“ Die Naslitzer schlossen sich der Mehrheit an und liefen die acht Kilometer, doch die Raststation war zu verlockend: „Der Glühweihnstand hat mich runtergezogen. Schnell ein Plätzchen und ein Kräutertee und nach 300 Meter laufen, hat man schon Seitenstechen,“ lacht Nickl. „Ein krönender Jahresabschluss!“