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Aktuelles

Neues aus der Gemeinde

 

Der 11. Vorbacher Silvesterlauf

Aktuelle Informationen zum traditionellen Silvesterlauf finden Sie unter

www.fwg-vorbach.de/verein/silvesterlauf/silvesterlauf-2018/

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Mitteilungsblatt November 2018

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FWG-Haushaltsrede im Neustädter Kreistag im April 2018

Manfred Plössner stellt die Sichtweise der FWG-Fraktion zum Kreishaushalt 2018 dar.

Lesen Sie hier ...

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VERANSTALTUNGEN

Den Veranstaltungskalender für 2018/2019 im Gemeindebereich finden Sie hier

Bitte gehen Sie dazu im aufpoppenden Fenster auf den Reiter "Freizeit  & Tourismus", dann auf den Veranstaltungskalender.

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Seiteninhalt

24. Febuar 2014: Gemeinde liebens- und lebenswert erhalten

Freie Wählergemeinschaft stellt Wahlprogramm vor

 

Vorbach (ly). Eng ging es zu bei der ersten Wahlveranstaltung der
Freien Wählergemeinschaft Vorbach-Oberbibrach-Höflas (FWG) in Höflas.
Der Vorsitzende Eduard Stopfer freute sich über den guten Besuch beim
politischen Frühschoppen im Kapellenstüberl. Neben Landratskandidat
Manfred Plößner, Bürgermeister Werner Roder, den Kreistagskandidaten
Hubert Schmidt (Eschenbach) und Reinhold Wiesner (Grafenwöhr) waren
auch zahlreiche Gemeinderatskandidaten der FWG und einige Bürger aus
Höflas anwesend.
Mit Hans Groher und Dr. Alexander Goller waren auch zwei CSU-
Gemeinderatskandidaten anwesend. „Wir haben ein gutes Klima im
Vorbacher Gemeinderat. Und dies soll auch künftig so bleiben –
unabhängig von der künftigen Zusammensetzung“, freute Roder sich über
den Besuch.
Dritter Bürgermeister Gerd Retzer und Stopfer blickten auf das
Wahlprogramm aus dem Jahr 2008 zurück. Neun von zehn Zielen konnten
ganz oder teilweise umgesetzt werden. Dazu gehört der Umbau und die
Sanierung des Gemeindezentrums in Vorbach, die Sanierung von Straßen
und Wege und die Glasfaserleitung von Vorbach nach Oberbibrach. Ohne
diese Breitbandversorgung hätte es die Ansiedlung der Firma ZS
2radteile in Oberbibrach wohl nicht gegeben, vermutet Stopfer. Zum
größten Projekt der Gemeinde gehörte die Generalsanierung des
Schulgebäudes und der Turnhalle in Oberbibrach mit Gesamtkosten von
1,2 Millionen. Insgesamt habe die Gemeinde seit 2008 über 3,2
Millionen Euro investiert. Trotz dieser hohen Investitionen konnte die
Verschuldung seit 2008 weiter kontinuierlich abgebaut werden. Aktuell
habe die Gemeinde nur noch Verbindlichkeiten in Höhe von knapp 40000
Euro.
Nicht umgesetzt werden konnte der Punkt Nachbarschaftliche
Bürgerallianzen fördern. An der Seniorenbegleitung wollen die Freien
Wähler arbeiten und das Ehrenamt unterstützen.
Manfred Hörl, der Höflaser Kandidat für den Gemeinderat, und
Bürgermeister Werner Roder erläuterten das neue Wahlprogramm der FWG.
Es trägt den Namen „Vorbach 2020“ und enthält zwölf Ziele für die
nächste Wahlperiode.
„Die Basis sind solide Finanzen“, rief Roder zum nachhaltigen Handeln
auf. „Freiwerdende Mittel müssen in die Infrastruktur investiert
werden, um die Gemeinde liebens- und lebenswert zu erhalten“, so Roder.
Als großes Thema führten die Freie Wähler die Wasserversorgung an. Um
die Versorgungssicherheit zu verbessern, brauche es eine Ringleitung
und einen Notverbund mit einem Nachbarversorger. Auch stehe die
Sanierung des Brunnens eins an, wie Roder ausführte. Die Kosten für
die Wasserversorgung müssen allerdings die Bürger in Vorbach und
Schlammersdorf tragen, da es keine staatlichen Zuschüsse gebe.
Die Freien Wähler wollen sich für einen Allgemeinarzt in der Gemeinde
einsetzen. „Ein Arzt vor Ort ist eine wesentliche Stärkung der
Infrastruktur und der Lebensqualität, gerade auch für ältere
Mitbürger“, erklärte Hörl. Wenn keine Praxis realisiert werden könne,
soll es zumindest eine Filiale eines Allgemeinarztes geben. In einer
Filiale könnten Patienten an mehreren Tagen in der Woche vor Ort
behandelt werden, erklärte Hörl.
Ziel der FWG ist es einen Dorfladen in Vorbach zu errichten. Nachdem
in Oberbibrach das letzte Lebensmittelgeschäft im Gemeindebereich
geschlossen wurde, sei der Bedarf akut geworden. „Wenn der Markt
versagt, muss man zur Selbsthilfe greifen“, sagte Roder. Es gebe in
Bayern Beispiele für erfolgreiche Dorfläden in Gemeinden mit
vergleichbarer Größe und Struktur. Letztlich stehe und falle ein
Dorfladen mit der Akzeptanz der Bürger. Über die Umsetzung des
Projekts sollen dann die Bürger entscheiden.
Statt großen neuen Baugebieten wollen die Freien Wähler der
Innenentwicklung den Vorrang geben. Für Generalsanierungen und
Neubauten in den alten Ortskernen soll es finanzielle Anreize geben.
Manfred Hörl sprach sich für eine Fortführung des Radwegs von Vorbach
über Oberbibrach nach Speinshart aus, entweder über einen Ausbau
vorhandener Feldwege oder entlang der Kreisstraße NEW 5 von
Oberbibrach über Münchsreuth nach Speinshart.
Landratskandidat Manfred Plößner erläuterte die Ziele der Freien
Wähler auf Kreisebene. Hans Kraus, früherer Gemeinderat und
langjährige Vorsitzende des Kapellenvereins Höflas, lobte den Ausbau
des Feldwegs von Höflas in Richtung Funkendorf. Er betonte wie wichtig
es sei, die Ortsstraße in Höflas zu sanieren. „Wenn das in den
nächsten Jahren gelingt, sind die Höflaser zufrieden“, sagte Kraus.