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In Vorbach sind die Steuersätze besonders hoch

 

 

Die Gemeinde erhebt viel zu hohe Steuern und zieht damit den Leuten das Geld aus der Hosentasche. Das wird manchmal behauptet: Stimmt es aber auch?

 

 

 

Die Hebesätze der Realsteuern in der Gemeinde Vorbach liegen im Bereich des bayerischen Durchschnitts vergleichbarer Gemeinden.

Der Hebesatz bei der Grundsteuer A (unbebaute Grundstücke) liegt in Vorbach bei 360 %. Der Durchschnitt aller bayerischer Gemeinden mit 1.000 bis 2.000 Einwohnern lag 2012 bei exakt 360 %. Für 2013 liegt derzeit noch kein vergleichbarer Durchschnittshebesatz für Bayern vor. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre dürfte der bayerische Durchschnittshebesatz auch 2013 um etwa 2 % angestiegen sein. Der Hebesatz der Grundsteuer A in Vorbach dürfte damit aktuell leicht unterhalb des bayerischen Durchschnittshebesatzes vergleichbarer Gemeinden liegen.

Der Hebesatz bei der Grundsteuer B (bebaute Grundstücke) liegt in Vorbach bei 360 %. Der Durchschnitt aller bayerischer Gemeinden mit 1.000 bis 2.000 Einwohnern lag 2012 bei 342,3 %. Der Hebesatz in Vorbach liegt damit um 5 % über dem Durchschnittshebesatz des Jahres 2012. Da 2013 auch der Durchschnittshebesatz bei der Grundsteuer B um etwa 2 % angestiegen sein dürfte, liegt der Hebesatz der Gemeinde Vorbach damit aktuell etwa 3 % über dem Durchschnittshebesatz vergleichbarer Gemeinden.

Der Hebesatz der Gewerbesteuer liegt in Vorbach bei 310 %. Der Der Durchschnitt aller bayerischen Gemeinden mit 1.000 bis 2.000 Einwohnern lag 2012 bei 318,6 %. Der Hebesatz in Vorbach liegt damit um 3 % unter dem Durchschnittshebesatz des Jahres 2012. Da 2013 auch der Durchschnittshebesatz bei der Gewerbesteuer um etwa 2 % angestiegen sein dürfte, liegt der Hebesatz der Gemeinde Vorbach damit aktuell etwa 5 % unter dem Durchschnittshebesatz vergleichbarer Gemeinden.

Zur Grundsteuer:

Für die Grundsteuer A und  B beträgt der Hebesatz in Vorbach jeweils 360. Der durchschnittliche Hebesatz für Grundsteuer A liegt in unserem Landkreis bei 341, für Grundsteuer B bei 336.

Eine eventuelle Senkung von Grundsteuer A auf 341 Punkte würde alle Eigentümer landwirtschaftlicher Grundstücke in Vorbach durchschnittlich um 5,88 € pro Jahr entlasten (im Monat also um gerade einmal 0,49 €).

Würde analog die Grundsteuer B auf den Landkreis-Durchschnitt von 336 gesenkt werden, so würde dies jeden Steuerpflichtigen durchschnittlich um 16,59 € pro Jahr entlasten, oder auf das Monat umgerechnet um 1,38 €.

Zum Vergleich: Hebesätze in Speinshart 380 %, in Schlammersdorf 330 %. Auch hier belegt Vorbach einen Platz im Mittelfeld.

 

Zur Gewerbesteuer:

Der Hebesatz beträgt in Vorbach 310 %, im Landkreis durchschnittlich 341 %. Vorbach ist unter allen Gemeinden im Landkreis diejenige mit dem viertniedrigsten Hebesatz. Nur drei der 38 Landkreisgemeinden liegen bei 300%.

Zum Vergleich: Speinshart 360 %, Schlammersdorf 350 %.

Auswirkungen der Hebesätze auf Förderverfahren und –sätze

Die Ausschöpfung der eigenen Einnahmequellen ist bekanntlich Voraussetzung für das Erreichen optimaler Fördersätze bei staatlichen Förderverfahren.

Um dies an einem Beispiel konkret zu machen: Bei der Generalsanierung der Schule in Oberbibrach erreichte unsere Gemeinde einen Fördersatz von 43 %. Der Regelfördersatz liegt jedoch bei nur 35 %. Somit hat unsere Gemeinde bei zuwendungsfähigen Kosten von ca. 1,2 Mio. € eine höhere staatliche Förderung als üblich erhalten, die Mehreinnahmen beziffern sich alleine für diese Investition auf ca. 100.000 €.

Auch andere Gemeinden verfahren nach dem gleichen Muster wie der Gemeinderat von Vorbach.  Speinshart etwas hat die Hebesätze auf 380 % bei den Grundsteuern erhöht, um die eigenen Einnahmequellen besser ausschöpfen zu können und um ebenfalls in den Genuss höherer Fördersätze zu gelangen. Dies bestätigte der Speinsharter Bürgermeister Albert Nickl auf Nachfrage bei einer CSU- Wahlveranstaltung am 18.02.2014 im Gasthof "Peter".