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Die haben leicht reden bei 3 Mio. Gewerbesteuereinnahmen

"Über drei Millionen Euro Gewerbesteuereinnahmen in sechs Jahren - da ist es kein Kunststück, die Investitionen zu bezahlen." So.erklären sich einige die gute finanzielle Situation der Gemeinde.

Was ist dazu zu sagen? Gut und wichtig für Vorbach sind ein großer Industriebetrieb und verschiedene Gewerbebetriebe. Sie sind Garanten für viele Arbeitsplätze - und sie zahlen Gewerbesteuern. Deshalb ist es wichtig, sie weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten zu fördern. Etwa durch einen auch künftig niedrigen Gewerbesteuerhebesatz (was übrigens der erklärte Wille beider Fraktionen im Gemeinderat ist!).

Dennoch ist oben genannte Aussage zu relativieren. Die Einnahmen aus Gewerbesteuern seit 2008 betrugen knapp 2,5 Millionen Euro. Da etwa 75 % dieser Einnahmen abgeführt werden müssen, blieben der Gemeinde netto nur ca. 600.000 €.

Da gleichzeitig mehr als 3,4 Millionen für Investitionen ausgegeben wurden, ist der durch Gewerbesteuer gedeckte Anteil nur knapp 20 %. Es gibt andere Säulen der Finanzierung: Bürger zahlen Gemeindesteuern und sie zahlen Beiträge für Erschließungsmaßnahmen - so wie übrigens in allen sich gut entwickelnden und solide geführten Gemeinden.

Und die Gemeinde muss jetzt, da sie praktisch schuldenfrei ist, keine Zahlungen für Zins und Tilgung leisten. Mitte der 90er Jahre, als die Gemeinde einen Schulenberg von mehr als 800.000 € aufgehäuft hatte, betrug der jährliche Schuldendienst mehr als 100.000 €.

Die vergleichsweise gute finanzielle Situation der Gemeinde Vorbach ist somit in erster Linie der sparsamen Haushaltsführung seit 1996 geschuldet.